Materialien für Yoga, Meditation & Co.

Im oberen Teil dieser Seite findest du Informationen zum Teacher-Training von YFD.

Darunter gibt es noch Materialien, die ich euch im letzten Jahr zum TT Yogaphilosophie klassisch & modern erstellt habe. Im Augenblick bin ich noch dabei, ausführlichere Besprechungen zu Büchern sowie eine Liste mit hilfreichen Quellen zu Buddhismus und Achtsamkeit erstellen. Da wird sich in den nächsten Wochen noch einiges tun. Ganz unten gibt es noch ein paar ältere Texte zu Mobility und Klettern. Meine Idee ist es, nach und nach eine Quellensammlung mit hilfreichen Materialien für alle zur Verfügung zu stellen, die sich intensiver mit Yoga & Co. beschäftigen möchten. Informationen zur Textauswahl gibt es hier.  

 

Hinduismus & Yoga

Mythologie Indien

Hans Wolfgang Schumann
DIE GROSSEN GÖTTER INDIENS. GRUNDZÜGE VON HINDUISMUS UND BUDDHISMUS

Schumanns Buch, das auf Asienreisende abzielt, „die dem ,Oh-Erlebnis‘ der Kulturbegegnung das ,Aha-Erlebnis‘ des Verstehens folgen lassen wollen“ (S. 8), steckt ein sehr weites Feld ab. Es basiert auf Vorlesungen, die der Autor in Asien gehalten hat, und versammelt Einzelbeiträge zu Unterthemen wie Wiedergeburt, Kastenwesen oder den Inkarnationen Vishnus. Die einzelnen Teile sind so arrangiert, dass sie einen großen Bogen spannen. Hierdurch wird das Buch zu einer informativen Einführung in Hinduismus und Buddhismus, die nicht nur Reisenden zu empfehlen ist. 

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Für Schumann sind Vishnu und Shiva die großen Götter Indiens (vgl. S. 37) , da sie für ihn „von überragender Bedeutung“ (S. 23) sind. Deswegen erhalten sie im ersten Hauptteil des Buchs zum Hinduismus weitaus mehr Raum als Brahma oder die Göttinnen. Nach der illustrierten Beschreibung eines Gotts mit Attributen, Reittier und begleitender Göttin führt Schumann ausgewählte Geschichten aus den Veden, den Epen (Mahabharata und Ramayana), den Puranas sowie weitere Quellen an. Dadurch werden die Eigenheiten der Götter ebenso wie ihre Funktion deutlich. Der Autor geht weiterhin auf religiös-philosophische Dimensionen ein, die sich in den Geschichten ausdrücken wie den Anfang und das Ende der Welt, die „Polarität männlich und weiblich“ (S. 109) oder das Eingreifen der Götter zum Wohl der Menschen. Besonders zentral für diesen Teil sind Vishnu und seine 10 „Vollinkarnationen“ (S. 56) vom Fisch bis zum schwertschwingenden Kalkin. Hierbei zeigt Schumann auch, wie Anhänger:innen der Götter Mythen nutzen, um die Überlegenheit Vishnus gegenüber Shiva (oder umgekehrt) zu reklamieren (z.B. S. 104). Dass Buddha zuweilen als Reinkarnation Vishnus dargestellt wird, wird als ähnlicher Versuch gewertet, den Hinduismus über den Buddhismus zu stellen (S. 92).

Als Übergang zum Buddhismus dient ein mit Grafiken illustrierter Abschnitt zu unterschiedlichen Wiedergeburtslehren, der die Unterschiede zwischen den jeweiligen Vorstellungen ebenso wie deren Besonderheiten verdeutlicht: Dem Seelenglauben im Hinduismus (und Jainismus) steht die Seelenverneinung im Buddhismus (und im Materialismus) gegenüber. Schumann betont, dass die beiden Positionen, die zuweilen miteinander vermischt werden, nicht auf einen Nenner zu bringen sind: „Philosophische Synthesen zwischen den Seelengläubigen und den Seelenverneinern gab es nicht und konnte es nicht geben, denn wie hätte ein Kompromiß aussehen sollen? Die beiden Auffassungen sind unvereinbar wie Wasser und Feuer“ (S. 144).

Den zweiten Hauptteil zum Buddhismus eröffnet ein historischer Abriss zu Buddha, zur Festlegung der kanonischen Lehre nach seinem Tod und zu deren Verbreitung. Die Passagen über die „Vier edlen Wahrheiten“ und den „Achtfachen Weg“, der zur Befreiung vom Leid führen soll, führen in diese Lehre ein. Die anschließenden Abschnitte zeigen die Entwicklung zum späteren Mahayana-Buddhismus. Schwerpunkte liegen dabei auf dessen Philosophie der Leerheit, dem Glauben an Boddhisattvas, die „ihr eigenes Verlöschen aber solange aufschieben, bis alle Wesen erlöst sind“ (S. 191) sowie auf den „transzendenten Buddhas“ (S. 194ff.), die den Himmelsrichtungen zugeordnet wurden. Die im vorangehenden Text entwickelten Motive fließen in den abschließenden Abschnitt „Der Buddha Gautama in der Kunst“ ein. Hierbei berührt Schumann das Problem der dekorativen Verwendung von Buddhabildern und die frühere Phase des Verzichts auf die personale Darstellung nur kurz. Stattdessen wendet er sich mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Bildern zahlreichen Details der Buddha-Skulptur von der Beinhaltung bis zur Schädelspitze zu und geht auf Körperhaltungen sowie Handgesten ein. Dabei begnügt er sich nicht mit einer bloßen Aufschlüsselung, sondern bereichert diese mit Ausführungen zur Geschichte des Buddhismus und mit Geschichten und Lehrreden Buddhas.

Den Abschluss des Bandes bildet neben dem Register und einer Liste mit Textausgaben ein umfangreiches Literaturverzeichnis. Dieses wurde zwar in der Neuauflage nicht ergänzt und reicht nur bis in die Mitte der 90er Jahre, ist aber dankenswerter Weise thematisch strukturiert und gibt zahlreiche Hinweise auf weiterführende Texte.

Hans Wolfgang Schumann gelingt es, sein Thema beziehungsweise seine Themen auf ca. 250 Seiten kompakt vorzustellen, ohne dass der Text gedrängt wirkt. Es ist für die Lektüre und fürs Verständnis angenehm, dass er sich auf wesentliche Aspekte konzentriert und selbst Passagen, bei denen sich eine Auflistung anbietet, durch Bilder und Erzählungen auflockert (z.B. bei den Inkarnationen Vishnus oder den Handhaltungen bei Buddhastatuen). Deswegen eignet sich das Buch besonders als informativer und unterhaltsamer Einstieg in Buddhismus und Hinduismus sowie in die zugehörigen Bildwelten. Wer tiefer in die Details der Darstellungen einsteigen möchte, sollte einen Blick ins Buch von Anneliese und Peter Keilhauer oder in eine der zahlreichen Publikationen von Devdutt Pattanaik werfen.

Mythologie Hinduismus

Anneliese und Peter Keilhauer
DIE BILDSPRACHE DES HINDUISMUS. DIE INDISCHE GÖTTERWELT UND IHRE SYMBOLIK

Von der Architektur riesiger Tempelstädte bis zur Handhaltung von Statuen – dieses Buch gibt einen kompakten Überblick über die bildliche Darstellung der indischen Götterwelt. Es ist eine der wenigen deutschsprachigen Veröffentlichungen zum Thema und leider nur noch antiquarisch verfügbar. Anneliese und Peter Keilhauer gehen sowohl auf umfassendere kulturelle Hintergründe des Hinduismus als auch auf regionale Besonderheiten bei der Verehrung von Göttern und Göttinnen ein. Sie wenden sich zunächst dem Gottesbegriff sowie den Quellen der Mythen zu und geben dann allgemeine Hinweise zu Aspekten wie Körpersprache, Kleidung und den Tieren, die viele der Gottheiten begleiten.

Der Rest des Buchs stellt die „großen Götterfamilien und -klassen“ dar, wobei der Schwerpunkt auf Vishnu, Shiva und den Göttinnen liegt. Die sachlichen Beschreibungen zeugen von einer großen Kenntnis des Materials aus eigener Anschauung – die Autorin und der Autor besuchten die Region(en) häufig und haben dort Reisen geleitet. Die über 200 passend ausgewählten Fotos und Zeichnungen dienen zum Teil der Illustration, zum Teil werden sie detailliert beschrieben.

Wer sich mit der indischen Götterwelt beschäftigen möchte, findet mit dem Buch eine hilfreiche Einführung in grundsätzliche Fragestellungen. Da es von einem recht knappen Glossar und einem sehr ausführlichen Register abgeschlossen wird, kann es  als Nachlagewerk genutzt werden.

Pattanaik Mythologie Hinduismus

Devdutt Pattanaik
7 SECRETS OF CALENDAR ART & HINDU TRINITY SERIES

Die schillernde Götterwelt Indiens zieht viele in den Bann, doch ist angesichts der Fülle an Gestalten in ihr nicht leicht, sich zu orientieren. Devdutt Pattanaiks 2009 erschienenes „Seven Secrets from Hindu Calendar Art“ und seine „Hindu Trinity Series“ (Vishnu: 2011, Shiva: 2011, Goddess: 2014) bieten einen ebenso anschaulichen wie kurzweiligen Einstieg in die Mythologie. Dabei nutzt er die zuweilen überfordernden Darstellungen als Ausgangspunkt, um sich philosophisch-religiösen Fragen im Hinduismus zuzuwenden.

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Die Kapitel des 2009 veröffentlichten „Seven Secrets of Calendar Art“ wenden sich jeweils einer Gottheit zu und verknüpfen sie mit einem übergeordneten Thema. Als Quelle nutzt der Autor Bilder, die ihren Weg von Buchläden oder Geschäften in der Nähe von Tempeln in einen Großteil der indischen Haushalte gefunden haben. Diese meist farbenprächtigen Illustrationen greifen auf ältere Darstellungen zurück und zeigen Götter, Göttinnen und weitere Figuren und Szenen aus der hinduistischen Mythenwelt.

Schon die Titel der sieben Kapitel zeigen, dass Pattanaik thematische Schwerpunkte setzt. So geht es in „Ganesha`s Secret. Different people see God differently“ um unterschiedliche Perspektiven auf die Welt und „Shiva`s Secret. Withdrawal leads to destruction“ wendet sich den Gefahren strenger Askese zu. Die Doppel-Seiten des Buchs sind identisch aufgebaut: Auf der linken Seite findet sich ein Bild oder mehrere kleinere Bilder in schwarz-weiß, deren Details durch Infoboxen entschlüsselt werden. Hierdurch ist es möglich, das Buch durchzublättern und sich nur die Bilder und die knappen Erklärungen anzusehen. Z.B. heißt es zu den drei Linien auf der Stirn des meditierenden Shiva: „Three horizontal lines of ash on forehead represent destruction of three worlds created by delusion“ (Calendar Art, S. 80).

Auf der rechten Seite findet sich ein Fließtext, der Details der Bilder aufgreift, sie kontextualisiert und mit Geschichten sowie ausführlichen Erklärungen anreichert. So wird erklärt, um welche drei Welten es geht, wieso die Striche aus Asche sind und was das Ganze damit zu tun hat, dass Shiva sein drittes Auge nutzt, um Kama, den Gott der Lust, und Yama, den Gott des Todes zu verbrennen. Pattanaik verbindet die so aufbereiteten Einzelaspekte elegant miteinander und nutzt sie, um tiefergehende religiös-philosophische Probleme zu erörtern – die titelgebenden „Secrets“.

Die drei Bände der „Hindu Trinity Series“ fokussieren Shiva, Vishnu und „The Goddess“. Sie gehen ausführlicher auf die jeweils beleuchtete Figur ein und beziehen auch Nebenfiguren und lokale Gottheiten mit ein. Dass Brahma als dritter „Hauptgott“ der hinduistischen Trimurti neben Vishnu und Shiva kein eigenes Buch erhält, liegt zum einen daran, dass er weniger verehrt wird und es kaum Tempel in seinem Namen gibt. Zum anderen wird damit den diversen Formen der Göttin der Raum gegeben, den sie bei vielen Gläubigen haben. Die Grundstruktur der Seiten (links Bilder, rechts Texte) und das der Umgang mit dem Material ist in diesen Büchern wie in den „Secrets of Calendar Art“, nur dass der Autor auch auf ältere Darstellungen und Skulpturen als Quellen zurückgreift.

Pattanaik gelingt es, in seinen gut geschriebenen Büchern eine Fülle an Informationen so aufzubereiten, dass nicht nur einzelne Details verständlicher werden. Er nutzt die Illustrationen als Basis für tiefergehende Betrachtungen zur indischen Gesellschaft, zur Religion und zur Philosophie. Gerade durch den fließenden Wechsel zwischen enger und weiter Perspektive wirken seine Texte bereichernd und lebendig. 

Mythologie Hinduismus

Unterschiedliche Übersetzungen
BHAGAVAD GITA

Wer die Bhagavad Gita liest, merkt vermutlich schnell, dass diese oft schwer zugänglich ist. Für viele wird bereits die Entscheidung für eine Textausgabe zur Hürde, nicht zuletzt, weil die verfügbaren Übersetzungen und Kommentare oft deutlich voneinander abweichen. Um die Auswahl zu erleichtern, stelle ich vier Ausgaben vor und gebe Hinweise, inwiefern sie sich für erste Lektüreerfahrungen eignen. 

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Die schnell skizzierte „Handlung“ der Gita führt vermutlich nicht zu Verständnisproblemen: Arjuna sieht auf dem Schlachtfeld seine Verwandten und Lehrer unter den Gegnern. Er verzweifelt und weigert sich, seiner Pflicht als Krieger nachzukommen. Am Ende des Gesprächs mit seinem Wagenlenker Krishna, den er als Inkarnation des Gottes Vishnu erkennt, entscheidet sich Arjuna, doch zu kämpfen.

Es gibt einige Gründe, warum sich der Text dem leichten Verständnis entzieht. Zum einen fehlen den meisten Leser:innen die kulturellen Hintergründe (z.B. über die große Bedeutung des Lehrers). Dann ist die Gita in das umfangreiche Epos Mahabharata eingebettet, das die auftauchenden Figuren in ihrem Beziehungsgeflecht vorstellt (z.B. wird der Familienkonflikt zuvor entwickelt). Darüber hinaus variieren die Beinamen dieser Figuren, was weitere Kenntnisse voraussetzt (z.B. in Kapitel 2: „Samjaya sprach: | So sprach Dickhaariger | zu Herr der Sinne, o Feindeverbrenner: | ,Ich werde nicht kämpfen‘ | sagte er zu Govinda“, Übersetzung: M. von Brück). Nicht zuletzt ist die Gita philosophisch und religiös durch unterschiedliche Quellen inspiriert, die zum Teil auf recht eigene Weise verhandelt werden (z.B. Samkhya und Advaita-Vedanta).

Angesichts dieser und weiterer Hindernisse strecken manche Leser:innen selbst die Waffen und wenden sich einfacher erscheinenden Aufgaben zu (z.B. dem einarmigen Handstand). Aber wie bei der körperlichen Praxis lohnt es sich, länger dranzubleiben und die passenden Hilfsmittel zur Hand zu haben, die einige der Gita-Ausgaben durch Einführungen und Kommentare bieten. Die Übersetzungen selbst unterscheiden sich oft deutlich, was das Beispiel einer Passage aus dem 10. Kapitel (Gita 10.28) zeigt:

Bhagavadgita. Das Lied der Gottheit (Robert Boxberger, Reclam 2008):
Ich heiße als Geschoss der Blitz,
Bin von den Kühen Surabhi,
Als Zeugungskraft der Liebesgott
Und von den Schlangen Vasuki.

Bhagavad Gita. Der Gesang des Erhabenen (Michael von Brück, Insel Verlag 2015)
Unter den Waffen bin ich der Donnerkeil,
unter den Kühen bin ich die wunscherfüllende Kuh,
und als Zeugender bin ich der Liebesgott,
unter den Schlangen bin ich Vāsuki.

Robert Boxbergers Übersetzung wird vom Herausgeber Helmut von Glasenapp eingeleitet, der auf acht Seiten auf die Vorgeschichte der Gita in der Mahabharata eingeht, einige Grundthemen anspricht und sich kurz der Rezeption des Texts in Ost und West zuwendet. Die ebenso knapp gehaltenen Namen- und Sacherklärungen verweisen auf die jeweiligen Passagen in der Gita. Es ist beeindruckend, wie kompakt Glasenapp seine Themen vorstellt, auch wenn das für eine eingehende Beschäftigung nicht genügen wird.

Deswegen lohnt der Blick in die Version von Michel von Brück. Diese hat – wie die vorangehende Ausgabe – den Vorteil, dass der Lesefluss nicht durch Erklärungen unterbrochen wird. Diese finden sich im 130 Seiten starken Kommentar im Anhang, der Kapitelzusammenfassungen sowie Stellenkommentare mit Verweisen auf andere Passagen, Quellen und ausführliche Erläuterungen beinhaltet. Darüber hinaus bietet von Brück auf über 160 Seiten Informationen zu den Einflüssen auf die Gita, zu kulturellen und philosophischen Fragestellungen und zur Wirkungsgeschichte in Indien und Europa. Diese Ausgabe ist zwar teurer als die meisten anderen, wer sich aber ernsthaft mit der Gita beschäftigen möchte, sollte über die Anschaffung nachdenken. Eine ältere Version der Übersetzung mit einem „spirituellen Kommentar“ von Bede Griffiths findet sich hier, der Text wird aber durch Erläuterungen unterbrochen (was ja nicht jede:n stört). Die Versübersetzungen von Michael von Brück und Robert Boxberger weichen bereits voneinander ab, die beiden folgenden Prosaübersetzungen fügen zudem Ergänzungen in den oben zitierten Text aus dem 10. Kapitel ein:

The Bhagavadgita or The Song Divine (Gita Press, o. Jahresangabe, basiert auf J. Goyandkas Übersetzung in Hindi)
Among Weapons, I am the thunderbolt; among cows, I am the celestial Cow Kāmadhenu (the cow of plenty). I am the sexual desire which leads to procreation (as enjoined by the scriptures); among serpents I am Vāsuki.

The Bhagavad Gita. A Walkthrough for Westerners (Jack Hawley, New World Library 2001)
Of weapons I am God’s thunderbolt, which descends on wickedness. Of cows I am Kamadhenu, the celestial milk cow of cheerful and willing mind with the power to satisfy all requirements of life. Among instincts I am the procreative urge. Of snakes I am Vasuki, god of snakes, symbol of kundalini, the coiled up reservoir of cosmic energy in each person.

Während die Ausgabe der Gita Press die Hinzufügung mit Klammern markiert, werden diese in Jack Hawleys Version nicht hervorgehoben (Hervorhebungen durch Fettung von mir). Obwohl diese Version gerne in Teacher-Trainings verwendet wird, ist sie bestenfalls problematisch. Dass keine Übersetzung ohne Eingriffe in den Text bzw. Entscheidungen für oder gegen einen bestimmten Ausdruck auskommt, ist klar. Hayleys Version ist wegen der zahlreichen unmarkierten Ergänzungen (hier mehr als zwei Drittel) unbrauchbar, wenn es darum geht, zu erfahren, wovon der Text handelt (in diesem Fall nicht von Kundalini…).

Es macht in jedem Fall Sinn, sich unterschiedliche Ausgaben anzusehen. Wer sich eingehender mit dem Text beschäftigt, wird vielleicht eine andere Übersetzung vergleichend hinzuziehen. Hilfreich sind hierfür Ausgaben im Internet hilfreich, wie z.B. auf www.holy-bhagavad-gita.org/ Die kommentierte Wort-für Wort-Übersetzung ins Englische steht unter der Sanskrit-Variante und einer Transliteration in lateinische Buchstaben. Darüber hinaus kann man sich die Verse vorlesen lassen und weitere Verwendungen eines Worts in der Gita sind mit einem Klick zu finden.

Die Antwort auf die Frage, welche Ausgabe der Bhagavad Gita „am besten“ ist, lässt sich nicht einfach beantworten und der vorliegende Text kann die Unterschiede zwischen den Editionen nur exemplarisch zeigen: Robert Boxbergers Version empfiehlt sich, wenn man den Text im Fluss lesen möchte und sich bereits etwas mit dem Thema beschäftigt hat bzw. bei Fragen anderswo nachschlägt. Die gedruckte Ausgabe mit Michael von Brücks Übersetzung bietet durch den umfassenden und gut recherchierten Anhang Informationen zu allgemeinen Themen sowie zu Details der jeweiligen Textpassage. Diese beiden Editionen eignen sich für die Lektüre eher als freiere Übertragungen wie die von Hawley, bei denen nicht klar wird, was von außen in den Text getragen wird. Dies wirkt zwar Leser:innenfreundlich, doch gerät man bei philosophischen Fragen sehr leicht auf Abwege.

Zusatz: Wer sich bereits mit der Gita beschäftigt hat, dem sei ein Blick in die Ausgabe von Douglas Brooks empfohlen (D. Brooks: The Bhagavadgītā in Translation with Introduction, Śrīvidyālaya Institute 2019). Die Übersetzung, die jeweils neben der Transliteration in die uns vertrauten Buchstaben steht, bietet keinerlei Kommentar. Die Einführung ist sehr lesenswert, weil sie nicht nur über die Hintergründe und sprachlichen Eigenheiten der Gita aufklärt, sondern eine philosophische Auseinandersetzung mit dem Text aus tantrischer Perspektive darstellt.

Mark Singleton
YOGA BODY. THE ORIGINS OF MODERN POSTURE PRACTICE

Mark Singletons Buch ist bereits seit 2010 erhältlich und hat in der englischsprachigen Yogawelt einige Aufmerksamkeit erhalten. Hierzulande ist es dagegen wenig wahrgenommen worden, was auch daran liegen dürfte, dass es leider nicht übersetzt wurde.
Ausgangsfrage des Texts ist, warum die körperliche Yogapraxis (Asana), die bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts nur eine geringe Rolle gespielt hat und zuweilen heftig abgelehnt wurde, heute im Mittelpunkt dessen steht, was als „Yoga“ bezeichnet wird. Dabei gerät die Behauptung von Lehrer:innen und Yogastilen auf den Prüfstand, die für sich reklamieren, mit ihrer Asanapraxis in einer jahrhunderte- oder sogar jahrtausendealten Tradition zu stehen. Singleton arbeitet zum einen heraus, wie problematisch die Quellenlage für derartige Ansprüche ist. Zum anderen zeigt er überzeugend an vielfältigen Materialien auf, inwiefern das, was heute aus dem Yoga bekannt ist, schon am Anfang des letzten Jahrhunderts im wechselseitigen Austausch mit Bodybuilding, harmonischer Gymnastik und anderen Bewegungsformen stand.

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Hierfür verwendet Singleton „English-language yoga manuals from the late 1800s to about 1935“ (S. 5), „illustrated periodicals of the nineteenth century“ (S. 7) und Interviews mit Zeitzeugen aus der Zeit um 1930 herum. Obwohl er die Ergebnisse seiner Untersuchungen zuweilen zurückhaltend vorbringt, macht er schon in der Einleitung deutlich, dass der Bezug von Hatha Yoga auf eine uralte Tradition fragwürdig ist: „Although it routinely appeals to the tradition of indian hatha yoga, contemporary posturebased yoga cannot really be considered a direct successor of this tradition“ (S. 5).

Die ersten drei Kapitel bieten einen Einblick in die Geschichte des Hatha Yoga bis zu dessen Ablehnung durch bekannte Figuren wie Swami Vivekananda um 1900 herum. Mit dieser Abwertung stand er nicht allein, was wohl auch daran gelegen haben dürfte, dass sich Yoga zu dieser Zeit oftmals nicht von Magie, Fakir- und Kontorsionistentum unterscheiden ließ. Singleton untermauert seine Beobachtungen eindrucksvoll mit Bildern aus der Zeit.

Vor diesem Hintergrund zeigt er, wie Yoga-Asana seitdem aus dem Schatten trat, um unaufhaltsam populärer zu werden. Den Boden hierfür erkennt Singleton im vierten Kapitel im erstarkenden indischen Nationalismus, der auch eugenische Bestrebungen befeuerte, in denen Yoga verstanden wurde als „transgenerational fast track to genetic and spiritual perfection“ (S. 98). Das Ineinander von Yoga und Nationalismus führte zuweilen so weit, dass das Üben von Yoga-Asana ein tatsächliches Kampftraining kaschierte, das militante Aufstände gegen die Kolonialisten vorbereitete: „It was in this way that ,yoga‘ could come to signify insurrection“ (S. 103).

Während von Seiten der britischen Kolonialisten die indische Bevölkerung als schwächlich angesehen wurde, erwuchs in dieser das Bedürfnis, den Bewegungsformen, mit denen sie in Kontakt kam, etwas entgegenzusetzen (fünftes Kapitel). Singleton wendet sich dabei insbesondere dem Einfluss von „Scandinavian gymnastics on the model of Ling, the bodybuilding techniques and ethos of Sandow, and the various methods promoted by the indian YCMA“ (S. 22) zu – Elementen einer westlichen Körperkultur, die sich bis in den Körperkult hineinsteigerte. In der weiteren Entwicklung dieser Verschränkung von Hatha Yoga und „physical culture“ in den ersten Jahrzehnten des 20. Jhds. zeichnen sich bereits Aspekte ab, welche die Wahrnehmung von Yoga bis in die Gegenwart bestimmen. Dies zeigen die beiden anschließenden Kapitel zu „Yoga as Physical Culture“ im Detail. Kapitel 6 rückt „strength and vigor“ ins Zentrum und fokussiert sowohl den gegenseitigen Einfluss von Yoga und Bodybuilding als auch den „Export“ von Yoga in den Westen. Das Kapitel 7 zu „Harmonial Gymnastics and Esoteric Dance“ unterstreicht, dass Yoga in den 1930er Jahren noch nicht mit dem „Asana-heavy system of today“ (S. 114) identisch war. Anders herum rückt Singleton das, was wir heutzutage als Yoga erkennen, in die Nähe der „harmonial gymnastics“ der Amerikanerinnen Genevieve Stebbins und Cajzoran Ali. Letztere präsentierte schon 1928 ein System, dessen Verwandtschaft mit dem Chakrensystem nicht zu leugnen ist (vgl. S. 149). In diesem System, das selbst seine Vorläufer hat, ging es bereits darum, mittels Bewegungen und Atemübungen auf die unterschiedlichen „Siegel“ (seals) einzuwirken. Mit Kapitel 8 („The Medium and the Message“) wirft Singleton einen Blick auf den Einfluss, den die leichtere Reproduzierbarkeit von Bildern und Texten auf Asana genommen hat, die heute mit Social Media eine neue Dynamik gewinnt.

Kapitel 9 geht auf „T. Krishnamacharya and the Mysore Asana Revival“ ein. Der Autor fokussiert somit eine entscheidende Figur in der Entwicklung von Hatha Yoga und diejenigen, die Yoga nach ihm geprägt haben: Patthabi Jois, BKS Iyengar, Indra Devi, TKV Desikachar und andere (vgl. S. 175). Im Auftrag des Maharaja Krishnaraja Wadiyar IV entstand in Mysore ein Ort, an dem Yoga unterrichtet und weiterentwickelt wurde. Dieses Kapitel ist für Yogapraktizierende und -lehrende nicht nur besonders interessant, weil es die Themen des Buchs bündig zusammenführt. Darüber hinaus wird enorme Einfluss deutlich, den die 1933 von Kirshnamacharya im Jaganmohan-Palast eröffnete Yogashala hatte – nicht nur auf Ashtanga sondern auf die gesamte Yogawelt. 

Wer sich nicht (selbst-)bestätigend auf eine uralte Tradition beruft, wird sich durch Singletons „Yoga Body“ vermutlich nicht gestört fühlen. Er zeigt (auch an Aspekten, auf die ich nicht eingegangen bin) eindrücklich, dass Hatha Yoga in der prägenden Phase anfangs des 20. Jahrhunderts in intensivem Austausch mit anderen Bewegungsformen stand. Somit spricht einiges dafür, nicht das Befolgen festgelegter Asana-Serien als Fortführung der Tradition von Hatha Yoga zu verstehen, sondern die Überschreitungen vorgefasster Vorstellungen von Yoga und das kreative Experimentieren mit Bewegungen.

Hinduismus

Diverse
QUELLEN ZU HINDUISMUS, YOGA & CO.

Die kommentierte Liste mit ausgewählten Links wird nach und nach ergänzt. Einige der angeführten Bücher bespreche ich ausführlicher, wenn ich die Zeit dafür finde. 

Über Hinweise per Email an markus@bornbewegt.de freue ich mich!

Kommentierte Liste

Bücher

  • Shashi Tharoor: Why I am a Hindu (2018). Der Autor und Politiker, der als möglicher UNO-Generalsekretär im Gespräch war, bietet im ersten Teil seines Buchs eine von persönlichen Erfahrungen unterfütterte Einführung in den Hinduismus. Das dort entwickelte Motiv einer toleranten und offenen Religion wird im zweiten Teil als Alternative zu nationalistisch-dogmatischen Vereinnahmungen in Stellung gebracht.
  • Andrea R. Jain: Selling Yoga. From Counterculture to Pop-Culture (2015). Die Autorin wendet sich der Frage nach dem Geschäft mit dem populär gewordenen „postural yoga“ zu, wobei sie auf geschichtliche kommerzielle und religiöse Facetten ihres Themas eingeht. 
  • Anya Foxen / Christa Kuberry: Is this Yoga? Concepts, Histories, and the Complexities of Modern Practice (2021, das Buch habe ich noch nicht gelesen, es wirkt vielversprechend und steht recht weit oben auf meiner Liste. 
  • James Mallinson / Mark Singleton: Roots of Yoga (2017). Eine strukturierte Sammlung etlicher Quellen und Bezugstexte, die trotz Einführung und Kommentierung erschlagend wirken kann. Die beeindruckende Auswahl an bekannteren und unbekannten Passagen ist thematisch strukturiert (z.B. ). 
  • Mark Stephens: Yoga unterrichten. Grundlagen und Techniken (2018, 2. Auflage). Die ersten beiden Kapitel „Die tiefen Wurzeln des modernen Yoga“ und „Der moderne Hatha Yoga“) fassen die Geschichte des Yoga prägnant zusammen. Dabei geht Stephens auf die klassischen Yogatexte ebenso ein wie auf die Yogastile, die sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben. 
  • Georg Feuerstein: Die Yoga Tradition. Geschichte, Literatur, Philosophie & Praxis (2010, 3. Auflage). Ein Klassiker der Yogaliteratur, der viele Themen ausführlich behandelt und mit passenden Quelltexten kombiniert. Wer sich nicht daran stört, dass zuweilen ein „authentischer Yoga“ gegen „,Pop-Yoga´, für den sich viele Westler engagieren“ (S. 50) ausgespielt wird, kann mit dem Buch lehrreiche Tage und Wochen verbringen.

Onlinequellen

  • James G. Lochtefeld: The Illustrated Encyclopedia of Hinduism. Dieses umfangreiche Nachschlagewerk in zwei Bänden ist unter archive.org zu finden.
  • Das SOAS Centre for Yoga Studies in London stellt ältere Beiträge zu Praxis, Geschichte und Philosophie unter Soundcloud und neuere auf Youtube zur Verfügung.
  • Conspirituality: Der wöchentliche Podcast auf conspirituality.net von Derek Beres, Matthew Remski und Julian Walker. Scharfzüngig, unterhaltsam, großartig! 
  • Jiddu Krishnamurti, in jungen Jahren zum „Weltlehrer“ erklärt, löste sich von dieser „Bestimmung“ und wandte sich konsequent gegen dogmatische Festlegungen und Doktrinen. Hier ein Vortrag zur Lehrer-Rolle.
  • Swami Vivekananda: Two Lectures on the Bhagavad Gita. Die hörenswerte Lesung von Christopher Isherwood habe ich bisher nur auf Deezer gefunden.
  • Hinduism. The religion of the Devil. Auch, wenn ich zögere, diesem Video mehr Klicks zu bescheren: Pastor Steven Anderson sieht Passagen aus der Bibel als Verweise auf Schriften des Hinduismus, den er als Dämonenverehrung darstellt. Er nutzt die wörtliche Bedeutung von Yoga („binden“), um vor dieser Praxis zu warnen, die er als Bindung an Götzenverehrung und Teufelsanbeterei deutet.
  • Indien: Im Namen der heiligen KuhArte-Dokumentation, die sich dem Hindu-Nationalismus ausgehend vom Thema der Verehrung der Kuh zuwendet.

 

Buddhismus & Meditation

Culadasa John Yates
HANDBUCH MEDITATION

Das Buch ist weniger ein Nachschlagewerk als eine Anleitung, die Leser:innen schrittweise in unterschiedliche Stufen der Meditation führt. Culadasa geht davon aus, dass Meditation ein erlernbarer Prozess ist und gibt Kriterien an, wann eine Stufe erreicht ist und es sich lohnt, zur nächsten überzugehen. Wer das Handbuch als Leitfaden für die eigene Praxis verwenden möchte, sollte viel Zeit und Geduld mitbringen. Auch wenn man den Glauben an identifizierbare Stufen der Meditation und die präzisen Kategorien der jeweiligen Geisteszustände nicht teilt, kann man von der Lektüre des Buchs profitieren. Hierfür gilt es, sich von Umfang und den vielschichtigen Inhalten abschrecken zu lassen und sich langfristig zu engagieren. 

  

REzension Achtsamkeitsbuch

Michael von Brück
EINFÜHRUNG IN DEN BUDDHISMUS

Michael von Brück wendet sich zunächst den Quelltexten und dem historischen Buddha zu, um auf dieser Basis  auf Themen wie die vier edlen Wahrheiten, den achtfachen Pfad, Karma(n) oder Wiedergeburt zu sprechen zu kommen. Bereits in den ersten Kapiteln wird deutlich, dass der Autor keine  vereinfachende Einführung bietet, sondern zu einer umfassenden reflektierten Auseinandersetzung auf mehreren hundert Seiten ansetzt. Diese erstreckt sich vom frühen Buddhismus über den Mahayana bis in die Gegenwart. Der Autor verliert in seinem akademisch geprägten Text nicht aus den Augen, dass es den Buddhismus ausmacht, dass er gelebt und praktiziert wurde bzw. wird.

Ein Vorzug seines Buchs ist deswegen, dass… 

REzension Achtsamkeitsbuch

Stephen Batchelor
JENSEITS DES BUDDHISMUS

Stephen Batchelor ist einer der bekanntesten Vertreter eines weltlichen („säkularen“) Buddhismus`. Die Besprechung dieses anspruchsvollen und umfangreichen Buchs erscheint bald. 

Buddhastatuen

Diverse
WEITERE BÜCHER UND LINKS ZU BUDDHISMUS UND ACHTSAMKEIT

Die kommentierte Liste wird nach und nach ergänzt. Über Hinweise per Email an markus@bornbewegt.de freue ich mich!

Kommentierte Liste

 

Bücher

  • Halko Weiss | Michael E. Harrer | Thomas Dietz: Das Achtsamkeitsbuch (2010). Dieses Buch stellt Achtsamkeit auf einfache Weise dar und verknüpft theoretischere Passagen mit praktischen Übungen. Es legt großes Gewicht auf psychologische Aspekte und bringt auch Fallbeispiele.   
  • Robert Wright: Why Buddhism is True. The Science and Philosophie of Meditation and Enlightenment (2018). Wright wendet sich den „Wahrheiten“ des Buddhismus aus der Perspektive von Psychologie und Evolutionsbiologie zu.
  • Ronald Purser: McMindfulness: How Mindfulness Became the New Capitalist Spirituality (2019). Eine recht breit angelegte und zuweilen scharfe Kritik, die sich nicht nur dem Achtsamkeits-Markt von Business bis Militär, sondern auch Aspekten wie der Instrumentalisierung der Wissenschaft zuwendet. Eine Entgegnung zur starken Kritik an Mindfulness findet sich z.B. in einem Text von Bhikkhu Anālayo.   
  • Arnold Kotler: Mitgefühl leben. Engagierter Buddhismus heute (1999). Dieser Band versammelt Texte insbesondere von Thich Nhat Hanh, aber auch von anderen zum engagierten Buddhismus. Der Band zeigt, dass Buddhist:in-Sein keinesfalls bedeuten muss, eine nur passive Haltung gegenüber der Welt einzunehmen.

Onlinequellen

  • Bündige Nacherzählung von „Buddhas Leben nach der buddhistischen Überlieferung“ auf der Seite der Uni Wien. Weitere Infos zur Verbreitung der Lehre und zur Buddha-Darstellung in unterschiedlichen Kulturen.
  • Doug Smith erklärt auf seinem Youtube-Kanal in zahlreichen Videos auf verständliche Weise Grundlagen und weitergehende Informationen zu Buddhismus und Achtsamkeit.
  • Die vom säkularen Buddhismus geprägte Buddhastiftung bietet auf ihrer Website unter anderem kostenfreie Online-Kurse, Artikel und Veranstaltungshinweise. Auf der Seite kann man sich über die Plattform BuddhiNet mit anderen vernetzen und z.B. Meditations-Gruppen finden.
  • Deutschsprachige Texte wie „Wozu Dhamma?“ von Bernd Golz bietet die Buddhistische Gesellschaft München e.V. unter www.dhamma-dana.de an. Einige der Bücher werden auch kostenfrei bzw. gegen Spende in gedruckter Version versendet.
  • Die Seite der Buddhist Publication Society stellt etliche englischsprachige Bücher zum Buddhismus als Download zur Verfügung.
  • „I am not telling you how to meditate – that is too silly, that is too infantile.“ In Jiddu Krishnamurtis Vorträgen zum Meditieren (Text) oder zu Selbstbild und Leiden drückt sich eine ungebrochene Kritik an Autoritäten aus, von der er sich selbst nicht ausnimmt. Es lohnt sich, nach weiteren Videos mit ihm zu suchen.
  • Unterhaltsamer Vortrag zum engagierten Buddhismus von Karl Heinz Brodbeck.

 

Klettern, Mobility & Co.

Patrick Meinart | Johanna Bayer
MOBILITY. DAS GROSSE HANDBUCH

Die eigene Bewegungsqualität und die sportliche Leistung verbessern, ohne die Gesundheit zu beeinträchtigen – die Mittel hierzu möchten Patrick Meinart und Johanna Bayer mit Mobility. Das große Handbuch bereit stellen.

Dabei verdeutlicht bereits das Vorwort, dass Mobilität nicht auf größtmögliche Beweglichkeit im Sinne von Gelenkigkeit abzielt: „Mobilität ist vielmehr die aktive Fähigkeit, den vollen Bewegungsumfang auszureizen und Gelenke zu kontrollieren – in jeder Situation und Position“. Die ersten Teile des Buchs führen in die theoretischen Aspekte des durch Eric Cobb inspirierten neurozentrierten Ansatzes ein, der die Rolle von Gehirn, Nervensystem und Muskulatur im Training berücksichtigt. Diese Aspekte werden schlüssig in Mobility-Drills auf unterschiedlichen Levels überführt und finden sich auch im abschließenden Teil zum therapeutischen Einsatz von Mobility-Übungen bei Schmerzen und Verletzungen wieder.

Meinarts und Bayers Buch zielt zwar weder auf Kletterer noch auf Yogatreibende, lässt sich aber mit Gewinn in beiden Bereichen einbringen. Es kann verwendet werden, um das eigene Training mit einzelnen Drills zu ergänzen und bietet ebenso eine solide Basis für ein umfassendes Mobility-Training.

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Zu den „Grundlagen des Mobility-Trainings“ im ersten Teil des Buchs gehört das Zusammenspiel von zentralem und peripherem Nervensystem mit der Muskulatur und dem Gehirn, das Bewegungen lebenslang (um-)lernt – das Stichwort hier ist Neuroplastizität. Darüber hinaus wird betont, dass durchs Training gesetzte Reize „biopositiv“ sein sollen, sprich: vom Körper nicht durch Stress oder Schmerzen als bedrohlich empfunden werden dürfen. Die Autoren grenzen sich weitgehend vom passiven Dehnen ab und zeigen Überschneidungen zum funktionellen Training, was genutzt wird, um den eigenen Ansatz besser zu konturieren. Mobility-Training betont demnach „neurophysiologische Komponenten: die Bewegungssteuerung, die Bedeutung der Rückmeldung von Bewegungen ins Gehirn und die Mechanismen des Zentralnervensystems“ (S. 55 f.).

Meinert und Bayer beziehen sich bestätigend auf Kelly Starrett, dessen „Spine First“ den Akzent darauf legt, die Wirbelsäule zu stabilisieren, bevor an der Beweglichkeit gearbeitet wird. Für sie geht es aber nicht nur darum, Bewegungseinschränkungen durch Mobilisieren aufzulösen, sondern darum, Bewegungsabläufe im Rahmen ihres Mobilitäts-Trainings zu optimieren (S. 57).

„Muskelarbeit lässt viel mehr Signale im Gehirn ankommen…“

Anschließend an die allgemeine Vorstellung des neurozentrierten Ansatzes und dessen Verortung im weiteren Feld der Bewegungsdisziplinen im ersten Teil wendet sich der zweite Teil „Prinzipien und Technik im Mobility-Training“ zu. Die dort vorgebrachte Annahme, dass das Gehirn den möglichen Bewegungsumfang eines Gelenks mitbestimmt, bedeutet zugleich, dass passive Dehnungen ohne muskuläre Aktion nur wenig effektiv sind: „Muskelarbeit lässt viel mehr Signale im Gehirn ankommen und stimuliert bis zu zehnmal mehr Rezeptoren als passive Dehnübungen.“ Deswegen zeichnen sich die vier Stufen des Mobility-Trainings (kapsuläres Stretching, aktives Stretching, Joint Mobility, Loaded Mobility) durch eben diese Aktivität aus. Im Optimalfall bietet ein sich änderndes Training regelmäßig neue Reize, um sich kontrolliert aus der Komfortzone herauszubewegen und im vollen Bewegungsumfang („End/ Full Range of Motion“) zu trainieren bzw. diesen zu vergrößern. Auch hier gilt, dass die sich steigernde Trainingsintensität keinen Stress verursachen soll. Nimmt das Gehirn Bewegungen als bedrohlich wahr, reduziert es den Bewegungsumfang, um den Körper zu schützen. Doch nicht nur dem falschen Trainingsreiz, sondern auch dem Alltag bis in den Schlaf hinein wird eine entscheidende Rolle zugesprochen: „Stress aber beeinträchtigt Mobilität, und es geht dabei um den allgemeinen Stress im Leben, nicht nur um den Sport“ (S. 75). Aus diesem Grund geht das Buch nicht nur auf die Frage nach der richtigen Bewegung im Training ein, sondern z.B. auch auf die Ansteuerung von An- und Entspannung über die Atmung.

Die Mobility-Drills im Hauptteil

Nach Anmerkungen zu Tempo, Frequenz, Volumen, Wiederholung sowie Intensität des Trainings wird der dritte Teil „Mobility Drills – die Übungen“ praktisch. Die Mobility Drills sind gestaffelt unterteilt in Stretches, basic, intermediate und advanced Drills. Wer die Theorieteile übersprungen hat, sollte zumindest die Einführung in diesen Teil und die Ausführungen zum neutralen Stand auf S. 117 lesen. Letztere hätten ausführlicher sein können – auch, um es Lesern zu erleichtern, die Aktionen zur Stabilisierung der Wirbelsäule auf andere Positionen wie das Sitzen oder die Hocke zu übertragen. Dies ist angesichts der detaillierten Beschreibungen der einzelnen Übungen nicht allzu problematisch, da diese meist auf mögliche Fehlausrichtungen eingehen und so sicher stellen, dass die Bewegungen biopositiv bleiben.

Das Übungsspektrum reicht von „Vision Drill – Blickstabilisierung“ und Augenkreisen über die Mobilisierung der Brustwirbelsäule bis zu kleinen Bewegungssequenzen wie dem „Dancing Dog“, der an Yoga-Flows erinnert. Weiterhin gibt es Übungen mit Gewichten, Partnern sowie Widerstandsbändern. Besonders interessant für Klettern und Yoga sind Drills zu den – an der Wand und auf der Matte oft sehr beanspruchten – Handgelenken, die sich z.B. auf S. 140 und 155 finden (Klick vergrößert):

 

Besprechung Mobility

Auch wenn einige der Übungen auf den ersten Blick sehr einfach und wenig effektiv scheinen mögen, entfalten sie ihre Wirkung durch Wiederholung und sukzessive Steigerung. Deswegen sollte man die Drills nicht unterschätzen und die Intensivierung in kleineren Schritten angehen.

Das Buch schließt mit einem Teil zu „Schmerzen und Verletzungen“. In diesem geht es weniger um diejenigen, die die Drills in Teil 3 unterschätzt haben, als darum, Mobility therapeutisch bei Verletzungen und gegen chronische Schmerzen einzusetzen. Hierbei wird an die Grundprinzipien des Trainings erinnert (früh mit biopositiven Bewegungen beginnen, langsam steigern und variieren) und unter anderem auf die Bedeutung von vernarbtem Gewebe für Schmerzen und Bewegungseinschränkungen eingegangen.

Es empfiehlt sich, die ersten Teile des Buchs zu lesen, nicht nur, um die Tragweite von Meinarts und Bayers Ansatz zu würdigen, sondern insbesondere, um die effektiven Übungen aus dem Buch richtig zu dosieren. Darüber hinaus lohnt es sich für ein zielführendes Training, ein Grundverständnis für den eigenen Körper bzw. dessen Limitationen mitzubringen, auch um die passenden Übungen auszuwählen und sie sinnvoll zusammenzustellen. Dass das Buch keine vorgefertigten Trainingspläne mitliefert, liegt auf einer Linie mit der Kritik der Autoren an mechanistischen Ansätzen, in denen der menschliche Körper als Maschine verstanden wird, die von Ärzten oder Trainern „repariert“ werden muss. Stattdessen werden die Leser konsequent dazu aufgefordert, ihr Trainingsprogramm nicht nur selbständig zu erarbeiten, sondern es regelmäßig an die sich – durch Training oder andere Faktoren – verändernde Situation anzupassen. Mittel hierzu finden sich in Mobility. Das große Handbuch reichlich.

Udo Neumann
KLETTERTRAINING

Vom morgendlichen Zähneputzen über Schreibtischpausen bis zur Fahrt mit der U-Bahn – die in Udo Neumanns jüngstem Buch empfohlene Ausweitung der Trainingszone geht weit über Kletterhalle und Campusboard hinaus. Sowohl im ersten Teil (Einstieg), der sich den „körperlichen Voraussetzungen und grundsätzlichen Bewegungsfertigkeiten“ zuwendet als auch im zweiten Teil (Bonus) der „Trainingsgrundlagen und spezielle Übungen“ fokussiert und im Abschluss (Top), der die Grenzen der körperlichen Leistungsfähigkeit auslotet, wird deutlich: Ein effektives Klettertraining, das Kraft, Beweglichkeit und Kontrolle verbessern soll, lässt sich mit einfachen Mitteln im Alltag verankern. Die von einer illustrierten Körperkunde sowie einer kompakten Trainingslehre flankierten Übungen erstrecken sich von mobilisierenden Controlled Arm Rotations über Akrobatik, Turnen und Krafttraining bis hin zu Yoga. Darüber hinaus regen Tests und „Challenges“ in den jeweiligen Kapiteln dazu an, sich intensiv mit den eigenen Fähigkeiten zu beschäftigen und das Training kreativ den eigenen Bedürfnissen und Zielen anzupassen. Die schiere Menge an Übungen und Reflexionen zum Klettertraining kann zuweilen ebenso irritierend wirken wie der eng getaktete Wechsel zwischen Theorie und Praxis (und zurück), zumal das Buch mittels eingebetteter QR-Codes mit weiterführenden Informationen und Videos angereichert wird. Doch stellen sich diese Eigenheiten als Vorzüge eines mit persönlicher Note vorgebrachten Ansatzes heraus, der nicht auf Systematisierung abzielt. Neumanns offenkundige Neugierde, was diverse Spielarten des Klettertrainings angeht, erweist sich insbesondere dann als ansteckend, wenn er seine Leser dazu einlädt, gewohnte Muster zu durchbrechen und selbst mit Bewegungen zu experimentieren. (Dieser Text erschien zuerst im Berliner Bergsteiger). 

Besprechung bergsteigen

The Mountaineers (Hrsg.)
BERGSTEIGEN. DAS GROSSE HANDBUCH

Mit Bergsteigen legt der amerikanische Gebirgsverein „The Mountaineers“ ein über 600 Seiten starkes Handbuch vor, das über Jahrzehnte hinweg von unterschiedlichen Autoren verfasst und weiterentwickelt wurde. Die „Mountaineers“ wurden – so ist dem knappen Vorwort zu entnehmen – 1906 gegründet, um den Nordwesten der USA zu erkunden. Im Laufe der Zeit ergänzten die Mitglieder der Gruppe nach und nach europäische Lehrwerke zur Bergwelt, bis das gesammelte Material 1960 in das Buch Mountaineering. The Freedom of the Hills einging, das seitdem im Schnitt alle sieben Jahre aktualisiert wurde. Die ersten beiden Teile von Bergsteigen decken die Grundlagen für Outdoor-Aktivitäten und fürs Klettern ab, wobei sich das Feld von Kleidung und Ausrüstung über Navigation bis zum Standplatzbau erstreckt und auch der verantwortungsbewusste Umgang mit der Natur thematisiert wird. Im anschließenden dritten Teil zum Felsklettern wird der Klettertechnik mit Fokus auf Risse und dem technischen Klettern viel Raum gegeben, dem ausführlichen vierten Teil zu Schnee, Eis und Bergsteigen folgt Teil fünf zu Führung, Sicherheit und Rettung, in dem sich auch gut 20 Seiten zur ersten Hilfe finden. Der letzte Teil zur Bergwelt geht auf Geologie, Schneekreislauf und Bergwetter ein. Die 27 Kapitel in diesen sechs Teilen sind mit zahlreichen Illustrationen und Tabellen versehen. Dass sich zu jedem Kapitel ein Verzeichnis mit weiterführender Literatur sowie Links zu unterschiedlichen Quellen und Organisationen findet, entspricht dem im Vorwort formulierten Anspruch des Buchs, undogmatisch als „Grundlage für eigene vernünftige Entscheidungen“ zu dienen. Die Autoren weisen selbst darauf hin, dass die Lektüre von Bergsteigen (wie die eines jeden Buchs) weder die Erfahrungen des Bergsteigens noch eine professionelle Anleitung ersetzen kann. Dagegen erlaubt das Handbuch einen strukturierten Zugang zum jeweiligen Thema – sowohl für diejenigen, die sich neu orientieren als auch für diejenigen, die Bekanntes auffrischen oder Detailfragen nachgehen möchten. (Dieser Text erschien zuerst im Berliner Bergsteiger).

Bernd Bachfischer
Athletiktraining fürs Klettern und Bouldern

Von Hannibals Alpenüberquerung übers Freiklettern bis zur olympischen Disziplin – der Sportwissenschaftler und Kletterer Bernd Bachfischer spannt einen weiten historischen Bogen, um sein Athletiktraining fürs Klettern und Bouldern vorzustellen. 

Ausgehend von der rasant gestiegenen und weiterhin ungebrochenen Popularität des Vertikal-Sports bietet sein Buch ein Trainingskonzept, das Gesunderhaltung und Leistungsverbesserung gleichermaßen berücksichtigt. Dies drückt sich sowohl in den Anmerkungen zu passenden Trainingsgeräten wie Slingtrainer, Kettlebells und Trainingsboards als auch im Herzstück des Bandes aus („Über 80 Übungen fürs Klettern und Bouldern“). Orientiert am funktionellen Training wendet sich ein Viertel der Übungen dem Rumpf zu, dessen Bedeutung als „U-Bahn im System“ bereits in der vorangestellten Anatomie betont wird. Nicht nur in der Abfolge der Abschnitte zu Sprunggelenk, Hüfte, Schulter, Handgelenk und Fingern, sondern auch in diesen selbst zeigt sich Bachfischers strukturierter Zugang zu seiner Materie: Um Muskeln in ihrem funktionellen Zusammenhang effizient trainieren zu können, legen Übungen zur Ansteuerung und Stabilität jeweils das Fundament für Beweglichkeit und Kräftigung. Die anschaulich illustrierten Übungen werden auf je einer Seite mitsamt Hinweisen auf korrekte Ausführung und mögliche Steigerungen detailliert beschrieben (Klick auf die Seite vergrößert): 

Rezension Klettern Bachfischer  

Das durchgehend verständlich verfasste Buch informiert solide, ohne sich in Details zu verlieren, wobei immer wieder direkt von theoretischen Passagen in die praktische Umsetzung übergeleitet wird. Dies drückt sich nicht zuletzt in den Trainingsplänen aus, denen eine kurze Trainingslehre voran geht: Leser können entweder einen der drei vorgefertigten Pläne verwenden oder sich ausgehend von diesen einen individuell zugeschnittenen Plan erstellen. Abgerundet wird das Buch mit einem Teil zur aktiven Regeneration, der auf mentale Erholung, Ernährung und das Dehnen ebenso eingeht wie auf die Bearbeitung des bereits athletischer gewordenen Körpers mit der Faszienrolle. (Dieser Text erschien zuerst im Berliner Bergsteiger 6/2017).

Simon Friedrich | Hannes Huch
GIMME KRAFT! AIR

Mit Gimme Kraft! AIR legt das Nürnberger Café Kraft ein weiteres Trainingsbuch für Kletterer vor, das – anders als sein Vorgänger „Gimme Kraft“ – weniger auf spezifisches Klettertraining und effektives Krafttraining als auf ein „Basistraining für Kletterer“ abzielt. Die mit zahlreichen Fotografien illustrierten Übungen, die der Physiotherapeut Simon Friedrich im Buch versammelt hat, sind zum einen auf Leistungssteigerung ausgerichtet, zum anderen erlauben sie, an der eigenen Grundfitness zu arbeiten und so das Verletzungsrisiko beim Klettern zu minimieren.

Dieser Aspekt wird auch in der knappen Trainingslehre unterstrichen, die den Band einleitet und die hervorhebt, dass es nicht Ziel eines Klettertrainings sein sollte, Leistung auf Kosten der Gesundheit zu steigern. Das hier vorgestellte Trainingskonzept, in dem einer Aufwärmphase das eigentliche Krafttraining folgt, das mit einer Entspannungsphase abschließt, bestimmt auch die Struktur des Buchs und dessen Aufteilung in die drei Hauptkapitel: „Warm Up & Mobility“, „Kraft“ und „Cool Down & Stretches“. Der Schwerpunkt des Bandes liegt auf den Kräftigungsübungen des Mittelteils, in dem sich sowohl Übungen mit dem eigenen Körpergewicht als auch mit Lang- und Kurzhanteln, Slingtrainer, Ringen, Parallettes und dem Trainingsboard finden. Abgerundet wird der Band mit Gedanken von der Ernährung über Yoga bis zur Motivation, einer kurzen Anleitung zur Trainingsplangestaltung und Vorlagen für eigene Trainingspläne.
Wer sich vom Buch extreme Kraftübungen für die Boulder- bzw. Kletterhalle oder am Campusboard erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden. Stattdessen empfiehlt sich die Lektüre von Gimme Kraft! AIR (und die Umsetzung des Gelesenen in die Praxis) für diejenigen, die ein solides Fundament fürs Klettern oder fürs kletterspezifische Training legen möchten. (Dieser Text erschien zuerst im Berliner Bergsteiger 6/2017).

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